Drei Begriffe, ein Prinzip: Verhalten explizit machen, bevor es im Code verschwindet. Diese Seite macht sie in wenigen Minuten verständlich.
BCE (das Vorgehen) erzeugt eine Behavior Reference (das Artefakt), damit die Maschine zur Behavior-Defined Machine (dem Ergebnis) wird.
Konzeptbegriffe bleiben englisch, auch im Deutschen — Kürzel nach erstmaliger Ausschreibung.
Eine Maschine, deren beabsichtigtes Verhalten formal definiert, geprüft und kontrolliert ist — bevor Code entsteht, unabhängig von Hersteller und Personal.
Das Vorgehen, das Verhalten vor der Implementierung explizit definiert: Absicht → Verhalten → Code → Realität. Der Programmierer erfindet kein Verhalten mehr, er realisiert eine geprüfte Definition.
Die autoritative, technologieunabhängige Repräsentation des beabsichtigten Verhaltens — die gemeinsame Sprache aller Disziplinen. Keine Syntax, kein Compiler. In der Selmo-Methode ist das Prozessmodell die BR.
Die Behavior Reference ist das führende Objekt — alles verweist auf sie oder leitet sich aus ihr ab.
Kein Schritt wird übersprungen. Code, HMI, Dokumentation und Datenstruktur entstehen 1:1 aus derselben BR.
PTF klärt, das Prozessmodell wird zur Behavior Reference — Selmo Studio & Standard erzeugen daraus vier Ergebnisse.
SPS-Logik via PLCOpen XML, herstellerunabhängig, gegen die BR verifiziert.
Bedienung & Visualisierung: Zustände und Abweichungen sichtbar.
Bedien-, Diagnose- & Verhaltensdoku, aus dem Modell abgeleitet.
Objektzentriertes Datenmodell, klar benannt, vier Datensichten.
Eine Quelle, vier Ergebnisse — widerspruchsfrei, ableitbar und beweisbar.
Ab L3 wird das Verhaltensmodell zur WhiteBox — L4–L5 ist die Behavior-Defined Machine.
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